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15.04.2026 ‐ Presse

Die Oberbank Aktie feiert heuer 40 Jahre an der Wiener Börse

Seit 1. Juli 1986 ist die Oberbank ein börsennotiertes Unternehmen. Diese 40 Jahre sind sowohl für die Bank als auch für ihre Aktionär:innen eine Erfolgsgeschichte. Das Jubiläum wurde gestern mit 1.500 Gästen und einer Keynote von Dr. Wolfgang Schüssel im Oberbank Donau-Forum gewürdigt und gebührend gefeiert.

 

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, Mag.a Claudia Reiterer-Lockl, Dr. Wolfgang Schüssel, Bundeskanzler a.D., Vorstandsdirektor Martin Seiter, MBA

 

In seiner Begrüßungsrede spannte Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger den Bogen über die letzten 40 Jahre und widmete sich der Frage, warum und unter welchen Rahmenbedingungen der Börsengang 1986 erfolgte. Mit dem Börsengang wollte man die 1984 frisch gewonnene Unabhängigkeit der Oberbank nachhaltig festigen und die Expansion vorantreiben. Bereits zwei Jahre später wurde die erste Filiale in Wien eröffnet. 1990 folgte der Markeintritt in Deutschland, 2004 in Tschechien, 2007 in Ungarn und 2009 in der Slowakei.

 

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger:

Aus der Bank für Oberösterreich und Salzburg wurde eine moderne Regionalbank im Herzen Europas. Der Börsenwert entwickelte sich von 154,4 Millionen Euro auf heute 5,6 Milliarden Euro. Die Zahl der Aktionär:innen ist von 1.000 auf über 10.000 gestiegen. Damit ist die Oberbank heute eines der wertvollsten Unternehmen an der Wiener Börse und eine echte Publikumsgesellschaft, es gibt keinen bestimmenden Aktionär in der Hauptversammlung.

Bundeskanzler a. D. Dr. Wolfgang Schüssel hat in seiner eindrucksvollen Keynote an die Grundfesten der sozialen Marktwirtschaft erinnert: Arbeit und Kapital. Beim Faktor Arbeit sind wir in Österreich gut aufgestellt, mit hervorragenden Bildungseinrichtungen und einer hohen Forschungsquote. Umso größer ist der Handlungsbedarf in puncto Mobilisierung von privatem Kapital für notwendige große Infrastruktur-Investitionen in Energienetze, Verteidigung, etc. In anderen Ländern spielen dafür Pensionsfonds eine bedeutende Rolle, während wir in Österreich in ideologischen Kapitalmarkt-Diskussionen feststecken. Die Beteiligung von Mitarbeiter:innen am Unternehmen sieht er in diesem Zusammenhang als ganz entscheidenden Schritt in die richtige Richtung. In der Ära Schüssel – den 1980er Jahren –herrschte ein deutlich kapitalmarktfreundlicheres Klima als heute. Allein 1986 haben zehn Unternehmen den Schritt an die Börse gewagt.

 

Dr. Wolfgang Schüssel:

Die 3 Banken (Oberbank, BTV und BKS) sind heute Edelsteine in der österreichischen Bankenlandschaft und es ist ganz wichtig, dass sie selbständig und unabhängig gehalten werden“

Martin Seiter, designierter Generaldirektor der Oberbank, dankte den Aktionär:innen für ihre langjährige Treue und skizzierte den zukünftigen Weg der Bank:

Die Oberbank steht auf einem festen Wertefundament, allen voran gilt es die Unabhängigkeit der Bank zu erhalten. Dr. Hermann Bell hat die Unabhängigkeit für die Oberbank errungen, Dr. Franz Gasselsberger hat sie gefestigt. Gemeinsam mit meinem Team werde ich alles dafür tun, die Unabhängigkeit – unseren zentralen Unternehmenswert – zu erhalten. Dafür braucht es den wirtschaftlichen Erfolg. In unserer Strategie 2030 setzen wir unseren erfolgreichen Wachstumskurs fort. Davon profitieren selbstverständlich auch unsere geschätzten Aktionär:innen, die Dividende soll bis 2030 auf 2 Euro steigen.“

 

Kontakt
Mag.a Beatrix Putz
+43 / 664 / 805565 380
beatrix.putz@oberbank.at